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Erlebt die
geheimnisvolle Welt der Bergknappen!
Bartholomäberg,
die "Wiege des Montafons"
Bartholomäberg gehört
zu den ältesten urkundlich erwähnten Bergbaugebieten im Alpenraum. Die
ältesten noch erhaltenen Urkunden stammen aus der Zeit Ludwigs des Frommen
aus den Jahren 814 und 820 n. Chr. Neben einer Vielzahl von teils neu
entdeckten Dokumenten spielt auch das churrätische Reichsurbar, das
bischöfliche Einkünfteverzeichnis aus dem Jahre 842 n. Chr. eine bedeutende
Rolle. Darin wird erstmals direkt auf den Eisenerzabbau hingewiesen.
Um 1550 nimmt die
Bergbautätigkeit im Montafon dramatisch ab. Die Konkurrenz ertragreicherer
Bergwerke brachten den heimischen Bergbau kurz nach 1600 weitgehend zum
Erliegen. Schürfversuche in den folgenden Jahrhunderten blieben ohne den
gewünschten Erfolg. Und so wurde der Bergbau am Bartholomäberg und auch im
Silbertal Geschichte.
Bergarbeit
unter Tage. Für unsere Vorfahren Alltag
Vor hunderten von
Jahren gab es in der Region viele Bergarbeiter, denen die Geheimnisse der
Tiefe und die schwere Arbeit im ewigen Dunkel vertraut waren.
Die in der Frühzeit des
Bergbaues angelegten Stollen wurden mittels Schlägel und Eisen, teilweise auch
unter Anwendung des sogenannten Feuersetzens vorgetrieben.
Ober Tage standen
damals Pochwerke, Röstöfen und Schmieden. Heute sind Abraumhalden und
eingestürzte Stolleneingänge die landschaftlichen Zeugen, die die Geschichte
unserer Heimat erzählen.
Die
Erzlagerstätten von Bartholomäberg
In Bartholomäberg und
Kristberg konnte eine sehr komplexe Mineralisation nachgewiesen werden. Es
finden sich z. B. Azurit, Malachit, Siderit und sogar – eine Rarität in
Europa – gold- und silberhaltige Amalgamverbindungen.
Eine Wanderung auf dem
geologischen Lehrwanderweg von Bartholomäberg ist die ideale Ergänzung zu einem
Besuch des Bergwerkes!
Die
faszinierende Welt der Bergknappen
Bei der Restauration
des Bergwerkes wurde besonders auf die Erhaltung eines unverfälschten
historischen Charakters geachtet. Rund 135 Meter des St. Anna Stollens,
dessen tatsächliche Länge unbekannt ist, konnten für die Besucher zugänglich
gemacht werden.
Unter fachkundiger
Führung erleben Sie die Faszination eines historischen Bergwerkes. Hautnah
werden Ihnen die kargen und harten Arbeitsbedingungen der Bergknappen in längst
vergangenen Zeiten vermittelt. Sie lernen die Vielfalt der örtlichen Gesteine,
Erze und Mineralien kennen.
Wanderung
zum St. Anna Stollen
Ausgangspunkt Ihres
etwa dreiviertelstündigen Weges ist die wunderschön gelegene, neu renovierte
Barockkirche von Bartholomäberg. Bei Ihrer Wanderung inmitten der Montafoner
Bergwelt, führt Sie der Bergknappenweg zum Aussichtspunkt „Linde".
Von hier aus wandern Sie gemütlich über den Flur „Schura" in das
ehemalige Bergbaurevier „Knappagruaba" zum historischen St. Anna
Stollen auf dem Kristberg.
Empfohlene
Ausrüstung:
Etwas Abenteuerlust, feste Schuhe und den
Verhältnissen angepasste Bekleidung. Während der Führung wird jedem Besucher
Schutzbekleidung zur Verfügung gestellt. Im Bergwerk beträgt die Temperatur
ständig ca. +8°C.
Öffnungszeiten:
Mitte Juni bis Mitte Oktober
jeweils Mittwoch, Freitag und Sonntag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Sonderführungen außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten sind nach
Voranmaldung (Tel.: +43 (0)5556 73101 oder direkt beim Bergwerksführer + 43 (0)
840 35 96 bzw. mittels Telefax: +43 (0)5556 74969 oder per
@-mail) ab 6 Personen jederzeit möglich.
Eintrittspreise:
Erwachsene: € 6,00 pro Person
Kinder ab JG 1996: € 3,00 pro Person
Gruppenpreis außerhalb der Öffnungszeiten
Erwachsene: € 7,00 pro Person
Kinder ab JG 1996: € 3,50 pro Person
Ermäßigungen für Gäste mit Gästekarte, Vlbg. Familienpass und Einheimische € 1,- pro Person
Dauer der Bergwerksführung: ca. 30 min.
Informationen
und Voranmeldung bei:
Bartholomäberg
Tourismus
6780 Bartholomäberg
Telefon: +43 (0)05556/ 73101 oder
direkt beim Bergwerksführer + 43 (0) 840 35 96
Telefax: +43 (0)5556/ 74969
@-mail senden
PDF Dateien für den Download:
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