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Der Kristberg ist
seit langem ein sehr beliebtes und lohnendes Ausflugsziel, und das St.
Agatha-Kirchlein wird jährlich von vielen Gästen besucht. Die Erhaltung des
Bergknappenkirchleins als wertvolles, historisches Sakralbauwerk war und ist den
Kristbergern ein Herzensanliegen von großer Wichtigkeit, das hohen finanziellen
Einsatz verlangte.
Seit fast 40 Jahren
betreut der überall bekannte und geschätzte Kristberg-Wirt, der Flötenspieler
vom Kristberghof, mit seiner Familie das Gotteshaus St. Agatha. In den Jahren
1979/80, 1992, 2001 wurde das Kirchlein außen und innen restauriert, sodass es
heute ein Schmuckstück in herrlicher Landschaft ist. Hauptinitiator war in all
den Jahren Adolf Zudrell mit Pfarrer DDr. Peter Bitschnau und dem Denkmalsamt.
Den Gastbetrieb hat er seinen Kindern übergeben, aber Adolf Zudrell führt noch
regelmäßig Kirchenführungen durch, die wegen seines herzhaften Vortrages,
weit über die Grenzen des Tales bekannt und beliebt sind.

Emil Scheibenstock im April 2004

Die Kirche zur heiligen Agatha auf dem Kristberg
ist die älteste der jetzt stehenden Kirchen im Montafon. Sie wurde zu Beginn des 15.
Jahrhunderts erbaut und verdankt ihre Entstehung dem Bergbau.
Nach einer Sage sei an dieser Stelle ein
Bergwerksstollen gewesen, der während der Arbeiten eingestürzt sei und viele Bergknappen
lebendig begraben habe. Unter den Trümmern des eingestürzten Stollens hätten die
Verschütteten den Bau einer Kirche zur Ehre der heiligen Agatha (Schutzpatronin der
Bergknappen!) versprochen, falls sie gerettet würden. Die Rettung sei gelungen und die
Bergleute hätten ihr Versprechen gehalten.
Soweit die Sage. Sicher aber ist, dass der Bau
dieser Kirche auf der damals vereinsamten Höhe mit der seelsorglichen Betreuung der
Bergknappen zusammenhing.
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Der heutige bauliche Bestand ist nicht mehr der
ursprüngliche und erste. Eine weitgehende Umgestaltung und Vergrößerung erfolgte
1507.
Damals wurde der heutige Altar- oder Chorraum geschaffen, wie die Jahreszahl 1507
im Gewölbe anzeigt. Zugleich mit ihr ist auch der Name des Erbauers "Meister
Kasper Schop" und dessen Meisterzeichen dort angebracht.
Das Mauerwerk des Langhauses scheint noch aus der
früheren Zeit beibehalten, vielleicht auch gegen Osten verlängert worden zu sein, da das
Westportal einen romanischen Rundbogen aufweist.
Das ganze Bauwerk ist ein architektonisch
bemerkenswertes Gotteshaus, ein schlichter Rechteckbau mit dreiseitigem
Ostchor und westlicher Vorhalle. An der Südseite des Chores ist ein turmartiger
doppelgeschossiger Sakristeianbau mit Satteldach und Glockenbalken. Die spitzbogigen
Fenster haben Fischblasenmaßwerk und Butzenscheiben.
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Durch eine von starkem Mauerwerk überwölbte Türe
betritt man die kleine Vorhalle, einen Vorbau, der zum Schutz gegen Wind und Wetter an der
Westseite über dem eigentlichen Kirchenportal errichtet ist.
An der Außenwand des Kirchenschiffes war ein
Kreuzweg mit 14 Bildern angebracht (Wegen Diebstahls wurden diese Bilder ins Kircheninnere
verlegt!). Es handelt sich um eine Bauernmalerei mit auffallend farbenfrohen
Bildern, die einige hundert Jahre alt sind.
Vermutlich handelt es sich um die Arbeit
vom Bauersleuten aus dieser Gegend, die diese Bilder der Kirche zum Geschenk gemacht
haben.
Zu beiden Seiten der Kirchentüre stehen zwei
hölzerne Vierkantsäulen. In diese sind eine Reihe von verschiedensten Zeichen
geschnitzt. Es sind die "Hauszeichen" der Bauern vom Kristberg, mit denen
früher auch alles bewegliche Gut gekennzeichnet wurde, ehe man die Hausnummern kannte.
Auch die Kirche selbst hat ihr Hauszeichen gehabt,
es steht auf dem Querbalken über dem Kirchenportal. Um diese alten Hauszeichen vor der
Vergessenheit zu bewahren, hat sie vermutlich jemand gesammelt und hier für die Nachwelt
erhalten.
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Das Langschiff hat keine Fenster an der Nord- und
Westseite. Bemerkenswert ist die alte Holzdecke, bestehend aus zwei Steilflächen an den
Seiten und einer waagrechten Mittelfläche.
Dieses Getäfel ist mit maßwerkartig
ornamentierten Bändern über dem Eingang, in der Mitte und beim Chorbogen geschmückt.
Die in gotischem Stil gehaltenen Ornamentbänder
zeigen auf hellblauem Hintergrund Darstellungen der Tierkreiszeichen. Durch den spitzbogigen Chorbogen aus rotem
Sandstein betritt man den Altar- oder Chorraum.
Die Gurte seines spätgotischen Rippengewölbes
sind ziemlich derb ausgeführt und ruhen auf sich verjüngenden Konsolen. Auf den glatten Schlusssteinen sieht man den Namen
des Baumeisters "Kaspar Schop", sein Meisterzeichen, die Jahreszahl 1507
sowie das "Sonnenkreuz", ein Zeichen aus dem Sonnenkult der Germanen.
In der Mitte des Chorgewölbes erkennt man das
Montafoner Wappen.

Die Sage zum Montafoner Wappen!
Zu Beginn des 15.
Jahrhunderts, also etwa um 1400 herum, gab es auf der ganzen Welt einen
schrecklichen Streit. Die geistlichen und weltlichen Verhältnisse
gestalteten sich so, dass anlässlich einer Papstwahl auf einmal 3 Päpste
auftraten, die sich mit Hilfe der weltlichen Mächte gegenseitig bekämpften.
Jeder wollte der richtig gewählte
Papst sein, und so kam es, dass die Römer ihren Papst wollten, die Franzosen
einen anderen usw. Es entstand ein Durcheinander, dem man Abhilfe schaffen musste,
und es kam zum Konzil zu Konstanz in der Zeit von 1414 bis 1418. Zu diesem Konzil erschienen 26 Fürsten,
3 Patriarchen, 29 Kardinäle, 1800 Geistliche und über 70.000 Laien. Auch die 3
Päpste wurden vorgeladen und unter diesen war Papst Johannes XXIII., der römische,
von dem manche annehmen, dass es vielleicht der richtig gewählte gewesen sei.
Dieser kam mit seinem großen Gefolge
von Rom aus über den Brenner nach Innsbruck, von dort durchs Oberinntal herauf
und unter vielen Mühen und Entbehrungen über den Arlberg bis nach Dalaas.
Dort wurde die ganze Reisegesellschaft
plötzlich aufgehalten, da in der Nachbargemeinde Braz die Pest ausgebrochen
war. Die Reisegesellschaft kam in große
Verlegenheit. In einigen Tagen sollte sie schon in Konstanz sein, und den weiten
Rückweg nach Rom anzutreten schien auch nicht geraten.
Da seien die Montafoner schlüssig
geworden, Hilfe zu leisten. Sie hätten einen Tragstuhl oder eine Sänfte gebaut
und Papst Johannes XXIII. über den Kristberg ins Montafon getragen. Der Papst habe dann die Weiterreise
nach Konstanz durchs Montafon unternehmen können, und zum Dank für dieses schöne
Entgegenkommen hätten die Montafoner das Privileg erhalten, den Petrusschlüssel
in ihr Wappen aufnehmen zu dürfen.
Auf Grund der päpstlichen Urkunde wären
die Montafoner berechtigt, nicht nur das kleine, sondern auch das große päpstliche
Wappen (Petrusschlüssel mit der aufgesetzten Tiara) in ihr Wappen aufnehmen zu
dürfen. Die Montafoner sind aber bescheidene
Leute und sind mit dem kleinen zufrieden, wie man es in Schruns am Gemeindehaus,
am Haus des Standes Montafon, am Gerichtsgebäude, am Kurhaus, am Heimatmuseum
usw. und in vielen Schriften, die das Tal Montafon betreffen, ersehen kann.
Das Begleitpersonal des Papstes (ca.
300 Personen) und die Fahrzeuge konnten unmöglich den Weg über den Kristberg
unternehmen und seien, mit Umgehung der von der Pest gefährdeten Stelle in Braz,
glücklich in Bludenz eingetroffen.
In Konstanz wollte sich Papst Johannes
XXIII. den Wünschen und Ratschlägen des Konzils in keiner Weise fügen, geriet
mit den Konzilsvertretern in derart heftigen Streit, dass er sich schließlich
als Jäger verkleidete und nach Schaffhausen hinab flüchtete.
Alle 3 Gegenpäpste wurden dann
abgesetzt und Martin V. (Ein römischer Adliger aus dem Hause Collona) zum Oberhaupt der Kirche bestellt.
Johannes der XXIII. verlor auf diese Weise Amt und Würde.
An der Nordseite des Chorraumes sind zwei alte
Fresken im gotischen Stil zu sehen, die so alt wie die Kirche sein sollen.

Das linke Bild zeigt die Krönung
Mariens, das
rechte die hl. Dreifaltigkeit mit Vater, Sohn und hl. Geist auf dem Gnadenstuhl.
Christus berührt mit seinen Füßen die grüne
Erde, weil er als Vermittler zwischen Gottheit und Welt verstanden wird.
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Der
Hauptaltar:

Der obere Schrein (Kasten) wurde um 1470 erstellt. In
der Mitte des Schreins steht St. Theodul und an den Seiten die heilige
Agatha und die heilige
Magdalena. Die beiden Flügel (Türen) zeigen Bilder von der
heiligen Barbara mit Kelch und Hostie, von St. Nikolaus, der heiligen Magdalena,
dem heiligen Jodok und einem
unbekannten Heiligen.
Es fällt auf, dass verschiedene
Heilige öfters vorkommen wie z.B. die heilige Barbara, die Patronin der Bergknappen, die heilige Agatha, die
Patronin
gegen Feuer, und der heilige vielverehrte Walliserbischof Theodul, der Beschützer vor Lawinen-
und Bergunglücken.
Das Wahrzeichen vom heiligen Bischof Theodul ist der
Teufel mit der Glocke.
Die Legende erzählt, dass Bischof
Theodul einst auf einem Spaziergang einer Schar ausgelassener Teufel begegnet
sei. Als Bischof Theodul nach dem Grund der Freude der Teufel fragte, bekam er
folgende Antwort, in dieser Stunde würde
der Papst in Rom einer schweren Versuchung unterliegen und damit in ihre Gewalt kommen.
Bischof Theodul sagte voll entsetzen,
wenn er in Rom wäre,
könnte er die Seele des Papstes retten. Die selbstsicheren Teufel hätten ihn
dann nach Rom getragen, um ihn von seiner unnützen Absicht, die Seele des
Papstes zu retten, zu überzeugen.
Doch Bischof Theodul schaffte es, den
Papst vor der Versuchung zu retten. Aus Dankbarkeit übergab ihm der Papst
eine wertvolle Glocke zum Geschenk und die Teufel mussten ihn und seine Glocke
in die wallisische Heimat zurücktragen.
Die Rückseiten der Flügel zeigen einfache Band-
und Rankenornamente in gotischem Stil.
Der untere gotische Altar ist als doppelter
Flügelaltar ein Kunstwerk besonderer Art. Der Altar aus dem beginnenden 16. Jahrhundert
stammt mit Sicherheit aus der St.-Nikolaus-Pfarrkirche in Silbertal. In der Nische
(Predella) unmittelbar über
dem Altartisch ist die Anbetung der Weisen dargestellt. Die Madonna mit dem Kind ist eine
Ersatzfigur, weil das Original einem Diebstahl zum Opfer fiel.
In der Mitte des Schreins sieht man die Statue des
heiligen Nikolaus, an der linken Seite St. Mauritius (oder Georgius), auf der rechten Seite St.
Theodul mit dem glockentragenden Teufel.
In den geöffneten Flügeln (Türen) sieht man als
Reliefs St. Barbara und St. Agatha.
Auf der Rückseite, man vermutet, dass der Altar
"freigestanden" ist, ist ein Gemälde des Jüngsten Gerichts zu sehen.
Weiters befindet sich hinter dem Altar der original erhaltene Beichtstuhl.
Früher war es üblich, auf der Hinterseite eines
frei stehenden Altars Buße zu verrichten oder sich auf die Beichte vorzubereiten. Aus
diesem Grund wurden auf der Rückseite oft Bilder mit ernstem Ausdruck gemalt.
Wenn man die beiden Flügel (Türen) des Altars
verschließt, sieht man ein Bild der heiligen Maria und des Engels Gabriel bei der Verkündigung
der Menschwerdung Christi. Da es früher üblich war, während der ernsten
Bußzeiten der Kirche (Advent- und Fastenzeit) und außerhalb der Festzeiten die Altäre
zu schließen. zeigte man oftmals solche Darstellungen.
Die prachtvolle Darstellung der Schreine und der
Innenseiten der Flügel waren nur in den kirchlichen Festzeiten zu sehen.
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Der linke Seitenaltar wurde 1713 erstellt, also um die
Zeit als die Dreifaltigkeitsbruderschaft als fromme Vereinigung aller Kristberger und
Silbertaler sich um die Ausstattung der Kirche besonders Mühe und Opfer auferlegten.
Mit seinen gewundenen Säulen, seinen Ziergiebeln
und seiner reichen Gliederung ist er ein prächtiges Barockwerk.
Im Mittelteil steht die Statue der
Rosenkranzkönigin, umgeben von den dreimal fünf Rosen, den Sinnbildern des
freudenreichen, des schmerzhaften und des glorreichen Rosenkranzes. Auf geschwungenen, vom Altar abstehenden Konsolen
unter Baldachinbögen stehen beidseits dieser Madonnenfigur die Statuen der heiligen Agatha
(der Kirchenpatronin) und der heiligen Magdalena.
Das obere Stück des Altars zeigt in Hochrelief die
Krönung Mariens, überragt vom strahlenumgebenen Namenzug Jesu.
Die Widmung des Erbauers "Michael
Loretz" und die Jahreszahl
1713 liest man auf der Predella.
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Dieser Altar ist ein einfaches
Spätrenaissance Werk von 1633 (Jahreszahl auf dem linken Altarflügel) mit
Schrein und Altarflügeln sowie einem Aufsatz mit zerschnittenen Giebeln.
Im rechteckigen Schrein steht eine frühgotische
Statue der heiligen Agatha. Ihre Kopfpartie ist übermalt, die Gewandfassung in
Gold dagegen alt. Sie gehört mit den drei im Aufsatz stehenden
romanischen Statuen eines Bischofs, der sitzenden Madonna mit Kind und der heiligen Helena
zu den ältesten Kunstgegenständen dieser Kirche, ja des Montafons. Diese Figuren wurden der Kirche vermutlich
geschenkt und, um sie aufstellen zu können, wurde wahrscheinlich dieser Altar in Auftrag
gegeben.
Die Altarflügel zeigen die Bilder der heiligen
Barbara (der Bergleutepatronin) und der heiligen Katharina. Die Flügelrückseiten sind
einfach ornamentiert.
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Die Kreuzigungsgruppe auf der Traverse unmittelbar
vor dem Chorbogen zeigt einen aus dem frühen 17. Jahrhundert stammenden spätgotischen
Kruzifixus in beeindruckender Darstellung.
An den Seiten sieht man noch ältere und kleinere
Figuren Marias und des heiligen Johannes.
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An der Nord- und Südseite des Kirchenschiffes
hängen wie
ein Bilderband aneinandergereiht die vierzehn Bilder des Kreuzweges Christi in
zweifacher Ausführung. Die obere Bildergruppe (groß) stammt aus der alten St.-Nikolaus-Kirche im Silbertal und die untere (klein) von der St.-Agatha-Kirche am
Kristberg.
Die Entstehung der größeren
Bildergruppe wird in die erste Hälfte des 17.
Jahrhunderts gelegt, in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Texte zu den einzelnen
Bildern zeigen deutliche Anlehnung an die Mundart, z.B. "Muetter",...
Das Entstehungsalter der kleineren
Bildergruppe dürfte um einiges höher sein!
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Im offenen Glockengeschoss über der oberen
Sakristei, zu der neben dem Altar eine einfache Stiege hinaufführt, hängen drei
Glöcklein.
Das erste mit 38 cm Durchmesser und
40 kg Gewicht
trägt keine Jahreszahl und keine Inschrift. Es wird dem 14. Jahrhundert zugeordnet.
Das zweite Glöcklein trägt die Jahreszahl
1687, und das dritte Glöcklein wurde von Martin Brugger 1965
gestiftet, da das alte Glöcklein 1914 zersprang. Die in Innsbruck gegossene 105 kg schwere Glocke
trägt die Inschrift "Heilige Maria und heiliger Martin, schützet Berg und Tal".
Diese Glocke wird heute durch eine
moderne Mechanik, die von einer Kirchenuhr gesteuert wird, dreimal am Tag geläutet.
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Ursprünglich stand in der Kirche ein aus dem Jahre
1478 stammendes Altärchen. Es war ein gotisches Flügelaltärchen mit Figuren
im Schrein von beachtlichem kunstgeschichtlichem Wert.
Schon 1879 war es nicht mehr in
dieser Kirche. 1887 tauchte es bei der Landesgewerbeausstellung in Bregenz auf
und befand
sich dann bei der Künstlerfamilie "Bertle" in Schruns. 1902 wurde das
Altärchen, trotz vielfacher
Bemühungen der Landesregierung um den Rückerwerb, um 400 Kronen an Frau Antonia v.
Larcher in Innsbruck verkauft. 1909 ging es in den Besitz eines Dr. Karl Möser in
Innsbruck über. Von diesem an Univ.-Prof. Ficker in Graz und 1911 an Dir. Albert Würth in
Körtingdorf bei Hannover, später über München nach Stuttgart.
Anlässlich einer Kunstauktion um 1960 wurde es
trotz intensiver Bemühungen der Vorarlberger Landesregierung einem anderen Bewerber
verkauft und tauchte zuletzt bei einer Ausstellung in London auf. Der Weg dieses heimischen Kunstwerkes zeigt uns
seinen kunstgeschichtlichen Wert auf.
Videosequenzen mit Adolf Zudrell, dem "Flötenspieler vom Kristberghof":
WICHTIG!!! Falls
sich die Videos aus irgend einem Grund nicht öffnen lassen sollten, dann
kannst Du alle Videos auch auf
YouTube
und/oder
holidaycheck ansehen.
Alle hier angeführten
Videosequenzen vom "Lebensglück Kristberg" und noch vieles mehr sind als
DVD beim Kristbergteam erhältlich. Sehr gerne senden wir Dir Dein
persönliches und "kostenloses" Exemplar auf dem Postweg zu. Gib uns hierfür
noch Deine Adresse
per
@-mail bekannt. Zurück
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